Schatten-G´schwister

Schatten-G´schwister

Ein Projekt des Reitverein Irschenberg e. V.

Geschwister zu haben ist das größte Geschenk!

Die Beziehung zu Geschwistern ist in den meisten Fällen die wahrscheinlich dauerhafteste zwischenmenschliche Beziehung. Auch oder vielleicht genau dann, wenn eines der Geschwister behindert oder chronisch krank ist.

Für das gesunde Kind und die ganze Familie stellt diese Lebenssituation in den meisten Fällen eine besondere Herausforderung dar. Die gesunden Kinder müssen oft zurückstecken, weil ihre Geschwister viel mehr Zeit, Aufwand und am Ende auch Geld in Anspruch nehmen. Im Schatten ihrer benachteiligten Geschwister ist es nicht immer einfach. Das liegt in der Natur der Sache.

Schatten-G´schwister

Das Glück der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde

Der Reitverein Irschenberg e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die gesunden Kinder zu unterstützen.

Die Geschwisterkinder.

Die so oft zurückstecken müssen. Die das für ihre kranken oder behinderten Geschwister gerne tun. Schatten-G´schwister ist ein Projekt für die gesunden Geschwister von schwer chronisch kranken oder behinderten Kindern und Jugendlichen. Ein Wochenende lang, dürfen die Kinder, die sonst im Schatten ihrer benachteiligten Geschwister stehen die Hauptrolle spielen. Möglichst unbeschwert und fernab vom Alltag.

Der Ort

Idyllisch, geborgen und inmitten herrlicher Natur – Reitanlage am Irschenberg

In Mitten des bayerischen Oberlands, umgeben von Hügeln, Wäldern und am Rande der Leitzach findet sich ein kleines idyllisches Paradies für Mensch und Tier. Auf der Reitanlage am Irschenberg haben Pferde, Ponys, Hunde, Katzen, Schafe und jede Menge Federvieh ein zu Hause gefunden. Liebevoll umsorgt und so tiergerecht wie möglich treffen hier bayerische Meister auf irische Freizeitponys, Parcourschampions auf Showstars und Kutschponys auf Kuschel-Minis.

Die Ruhe und Geborgenheit, die dieser Ort ausstrahlt, sind prädestiniert für einen Urlaub vom Alltag – und sei es nur für ein paar Stunden.

Das Projekt

Freunde auf Augenhöhe

Pferde sind seit jeher eng und tief mit dem Menschen verbunden. Das Pferd gilt als einer der besten tierischen Heiler. Sein stolzes Wesen, seine Schönheit und seine Anmut berühren den Menschen seit immer. Seine Gutmütigkeit spricht unsere tiefen Seelenschichten an. An seiner Größe können wir wachsen. Seine Kraft, uns tragen zu können, gibt uns Geborgenheit. An seinen Attributen Stolz, Eleganz und Würde können wir partizipieren.

Vor diesem Hintergrund sind bereits viele verschiedene Arten von Therapien mit Pferden entstanden. Da ist es naheliegend, die Kraft und Energie dieser Tiere auch für gesunde Menschen zu nutzen – Seelengeschichten zu schreiben. Geborgenheit zu fühlen. Zu wachsen.

Schatten-G´schwister macht sich die Eigenschaften der Pferde und Ponys zu Eigen und schenkt den Geschwistern Zeit, Erfahrungen und Erlebnisse mit diesen wunderbaren Tieren. Dabei ist es gar nicht wichtig zu reiten. Der Umgang mit den Tieren: streicheln, putzen, füttern, führen und spüren sind oftmals der Beginn einer ganz neuen Begegnung mit sich selbst.

Der Hintergrund

Katja Otten, Pferdewirtschaftsmeisterin und Sport-Mental-Coach

Katja Otten ist Pferdewirtschaftsmeisterin, Sport-Mental-Coach und Zeit ihres Lebens mit den Pferden verbunden. Auch zu ihrer aktiven Zeiten als Leistungssportlerin stand bei ihr das Wohl ihrer Vierbeiner immer an oberster Stelle.

„Pferde geben uns die Flügel, die wir nicht haben“

Das Vertrauen, die Kraft, die Stärke, die Liebe und das Gefühl der Verbundenheit, welches die Vierbeiner ihr über die vielen Jahre geschenkt haben, möchte sie mit dem Projekt an die Geschwisterkinder weitergeben.

„Wir bieten auf unsere Reitanlage am Irschenberg den Geschwistern von chronisch kranken oder behinderten Kindern Raum, Platz und Zeit sich selbst zu entfalten. In der Zeit, in der die Geschwister bei uns sind, stehen sie im Mittelpunkt. Ihre Bedürfnisse, ihre Freuden aber auch ihre Sorgen dürfen hier die Hauptrolle spielen. Unbeschwert sollen sie sein. Für einen Moment die Last des Alltags ablegen und Kind sein. Die Ponys, Pferde und alle anderen Tiere unterstützen uns dabei.“

Die Idee

gemeinsam kann man Berge versetzen

Die Familie Otten engagiert sich seit vielen, vielen Jahren für soziale Projekte auf der ganzen Welt. Eine große Familie kann Großes schaffen. Wolfgang Otten, Vater von Katja, hat bereits in Afrika Schulen erbauen lassen, in Armenien Toiletten gebaut und war als ehrenamtlicher Helfer im Kriegsgebiet Inguschetien. Zusammen mit seinen Geschwistern aus der Region Neuss hat er in Kamerun eine Augenklink errichten lassen. Eine große Familie eben, die ein ganz besonderes Glück hat: alle sind gesund.

Katja Otten, die Betriebsleiterin der Reitanlage am Irschenberg, hat zwei Schwestern. Wenn gleich, oder vielleicht weil in der großen Familie Otten alle zusammen das Glück haben, gesund und munter zu sein, wollen sie gerne etwas von ihrem Glück abgeben. „Projekte für kranke, behinderte und benachteiligte Kinder gibt es zum Glück einige. Die Danebenstehenden werden oftmals übersehen. Mit unserem Projekt Schatten-G´schwister wollen wir nicht nur für die Geschwister einen Raum schaffen, sondern vor allem auch die Eltern entlasten. Neben Zeit und Aufmerksamkeit ist oft auch das Finanzielle ein Thema.“ so Katja Otten. Die Schatten-G´schwister werden daher zu 100% aus Spendengeldern finanziert.

Die Spenden

Steter Tropfen höhlt den Stein

Ein Projekt, in dem nicht nur Menschen, sondern auch noch Tiere vorkommen benötigt natürlich einen erheblichen finanziellen Backround. Da ist es unmöglich, ohne wohlwollende Spenden auszukommen. Die ehrenamtliche Tätigkeit ist in diesem Projekt nur ein Teil. Die Tiere brauchen Futter, Tierarzt, Hufschmied. Die Schatten-G´schwister erhalten ein All-Inklusiv-Paket. Als gemeinnütziger Verein übernimmt der Reitverein Irschenberg e. V. das Projekt. Sämtliche Spenden gehen ohne Verwaltungsaufwand direkt 1:1 in das Projekt.

Die Förderer

Eine Bedienung und ihre Stammgäste – so fing alles an

Vor 5 Jahren hat Katjas Schwester Franzi auf der Wiesn gemeinsam mit zwei Freunden einen Stammtisch gegründet – wenn gleich diese Gründung etwas anders verlief als normal:

Franzi arbeitete damals als Bedienung „Paula“  im Wiesnzelt Hochreiter´s Zur Bratwurst. Die beiden anderen Gründungsmitglieder waren Stammgäste von ihr. Dominic Graf von Matuschka und Marcus „Edi“ Edhofer. Die beiden hatten, mit Hilfe vom Wirt und der Bedienung eine Dauerreservierung am Tisch 441 im Garten.

Was das bedeutet, weiß man nur, wenn man schon mal auf der Wiesn vor verschlossenen Zelttüren stand. Damit der Tisch immer gut besucht ist, wurden die beheizten Plätze unter Dach gegen eine „Tischgeld-Spende“ an Freunde, Bekannte, Münchner, Zuagroaßte, Kollegen und viele andere vergeben. Dieses „Tischgeld“ sollte dann einem guten Zweck zugeführt werden.

Feiern, genießen, Freunde treffen und glücklich sein, dass es uns so gut geht – und dabei denen was Gutes tun, die es verdient haben

das ist das ungeschriebene Motto des „´41 Stammtisch aus der Bratwurst“. Und es hat sich bezahlt gemacht: der „´41 Stammtisch“ gehört heute zu den größten Förderern der Schatten-G´schwister „Wir wollen, dass unser Geld genau da ankommt, wo es gebraucht wird. Bei den Kindern die es nötig haben. Dafür packen wir gerne selbst mit an. Aber ohne Geld geht’s nicht. Das Projekt in Irschenberg entspricht genau unseren Vorstellungen – direkt, konkret und ohne Umwege Kindern helfen.“ So Dominic von Matuschka, ungewähltes Oberhaupt des Stammtisches.

Die Botschafterin

Eva und Werner Hochreiter – der Münchner Gastronom und Wiesnwirt steht gemeinsam mit seiner Ehefrau Eva als Botschafter für die „Schatten-G´schwister“ zur Verfüngung

´Wenn keiner weiß, dass du was Gutes tust, dann kann auch niemand dabei sein´

Das Projekt „Schatten-G´schwister“ hat das große Glück, eine ganz bezaubernde und wunderbare Botschafterin an seiner Seite zu haben. Eva Hochreiter, Wiesnwirtin Hochreiter´s Zur Bratwurst und Mama einer süßen Tochter unterstützt das Projekt. Schließlich wurde ihn ihrem Wiesnzelt der Startschuss für die finanzielle Unterstützung des Projekts abgegeben.

Die „Schatten-G´schwister“

Wer selbst ein Geschwisterkind ist, oder eines in seiner Familie, Verwandtschaft, Freundeskreis oder Nachbarschaft hat, kann sich oder das betreffende Geschwisterkind für dieses Projekt bewerben. Das Mindestalter sollte 9 Jahre betragen. Vorkenntnisse am oder mit dem Pferd sind nicht notwendig. Bei einem Auswahlverfahren werden dann die Teilnehmer ausgesucht.

Natürlich sollen möglichst alle Bewerber in den Genuss des Projektes kommen. Wie immer und überall ist hier das Geld, welches dem Projekt zur Verfügung steht, der ausschlaggebende Punkt. Daher gilt wie immer: Spenden sind jederzeit herzlich willkommen und gerne genommen.

Und so schließt sich der Kreis

Am 4. April 2020 trifft sich dann alles am Irschenberg. Zur „Wiesn-Halbzeit“ treffen sich die, die es begonnen haben, mit denen die es ausführen, zu dem warum es entstanden ist: zum Feiern. Salopp sagt man schon mal „wir saufen für den guten Zweck“, das ist grundehrlich und dem ist im Prinzip nix hinzuzufügen. Weil mit dem Wort „saufen“ die Flüssigkeitsaufnahme von großen Tieren gemeint ist, schließt sich auch hier wieder der Kreis. Am Ende passt alles zusammen und Eva Hochreiter erhält als Botschafterin für die Schatten-G´schwister einen Scheck vom ´41Stammtisch. Damit das Projekt weiterlaufen kann, spenden die Veranstalter (SFK Event UG) 5€ pro verkaufte Eintrittskarte an die Schatten-G´schwister.  Falls der Eine oder die Andere begeistert sind von dem Projekt, darf man sich auch vor Ort gerne finanziell beteiligen.

Karten für das Festl könnt ihr hier bestellen

Ein Kreis ist Rund

Es dreht sich ewig im Kreis – und nach der Halbzeit gehts erst richtig los (c) Martin Ruppert

Eine Runde Sache wird dieses Event bestimmt: Wiesn-Halbzeit. Die Hälfte des Weges bis zum nächsten Oktoberfest ist geschafft. Das wollen wir feiern. Und wie es sich gehört, mit Münchner Bier (Augustiner) einer erprobten Wiesn-Band den Wuidara Pistols und natürlich in Dirndl und Lederhosn. Das nötige Bierzeltfeeling vermittelt der EVENTSTADL auf der Reitanlage am Irschenberg.

…und wenn alle da sind

…der Augustiner goldglänzend im Willy-Becher leuchtet

…die Wuidara Pistols des Lied vom Wildschütz Jennerwein singen

…könnte man in der rustikalen, liebevoll dekorierten Festhalle für einen Moment das Gefühl bekommen, dass wieder Wiesn is.

Außerhalb der Stadt, ein halbes Jahr bevor es losgeht.

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